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Networking in Zeiten von HomeofficeNetworking in Zeiten von Homeoffice
Networking in Zeiten von Homeoffice

Team Trenkwalder

vor etwa 1 Monat

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Karrieretipps

Networking in Zeiten von Homeoffice

Wie Sie auch remote berufliche Kontakte knüpfen

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Remote Work gehört heute für viele zum beruflichen Alltag. Doch während Homeoffice Flexibilität schafft, kann der persönliche Austausch schnell zu kurz kommen. Networking ist jedoch ein zentraler Baustein für berufliche Entwicklung, neue Chancen und Wissenstransfer – auch dann, wenn man sich nicht im Büro begegnet.

Die gute Nachricht: Mit den richtigen Strategien funktioniert Networking auch virtuell reibungslos und kann sogar noch effizienter sein als klassisches Networking vor Ort.


1. Digitale Plattformen aktiv nutzen

Berufliche Netzwerke entstehen heute zu einem großen Teil online. Professionelle Plattformen bieten ideale Möglichkeiten, um Kontakte zu pflegen und neue Verbindungen zu knüpfen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING

  • Branchenforen und Online-Communities

  • Fachgruppen in sozialen Netzwerken

Regelmäßige Aktivität – z. B. durch das Teilen von Beiträgen, kommentieren oder Teilnahme an Diskussionen – stärkt die eigene Sichtbarkeit und erleichtert es, mit anderen in Kontakt zu kommen.

 

2. Virtuelle Networking-Events: Chancen statt Pflichttermine

Online-Events sind mittlerweile fester Bestandteil des beruflichen Alltags. Richtig genutzt bieten sie zahlreiche Vorteile: Sie sind ortsunabhängig, zeitlich flexibel und ermöglichen Begegnungen mit Menschen, die man offline vielleicht nie treffen würde.

Arten von digitalen Events:

  • Webinare und Online-Workshops

  • Virtuelle Fachkonferenzen

  • Digital organisierte Meet-ups

  • Speed-Networking-Sessions

Tipp: Planen Sie vorab, wen Sie gern ansprechen möchten oder welche Themen Ihnen besonders wichtig sind. Ein aktiver Beitrag im Chat oder eine kurze Frage an die Speaker:innen kann ein wertvoller Türöffner sein.

 

3. Online-Communities: Austausch auf Augenhöhe

Besonders hilfreich für den Aufbau eines starken Netzwerks sind thematische Online-Communities. Sie bieten Raum für praktischen Austausch, Unterstützung und fachliche Impulse.

Das können sein:

  • Slack-, Discord- oder Microsoft-Teams-Communities

  • Fachforen

  • Gruppen in Business-Netzwerken

  • Alumni-Netzwerke von Weiterbildungen oder Hochschulen

Wer regelmäßig hilfreiche Inhalte teilt oder Fragen beantwortet, wird schnell als kompetente Ansprechperson wahrgenommen.

 

4. Digitale Beziehungspflege: Kleine Gesten, große Wirkung

Ein Netzwerk lebt nicht nur vom ersten Kontakt, sondern vor allem von der Pflege der Beziehungen. Gerade remote hilft eine proaktive, persönliche Kommunikation.

Praktische Impulse:

  • kurze Nachrichten nach einem Webinar („Danke für den spannenden Input …“)

  • regelmäßige Updates oder Einladungen zu gemeinsamen Austauschterminen

  • Teilen relevanter Artikel oder Ressourcen

  • Anerkennung für berufliche Erfolge („Glückwunsch zur neuen Position!“)

Auch virtuell zählt das Zwischenmenschliche – und digitale Kommunikation kann überraschend persönlich wirken.

 

5. 1:1-Austausch gezielt fördern

Neben großen Gruppenformaten sind persönliche Gespräche besonders wertvoll.

Möglichkeiten:

  • virtuelle Coffee Chats

  • kurze Kennenlern-Calls

  • Austauschformate im Rahmen von Mentoring oder Peer-Groups

Viele Remote-Kontakte lassen sich durch ein 15‑minütiges Videogespräch deutlich vertiefen.

 

6. Sichtbarkeit durch eigene Beiträge erhöhen

Wer regelmäßig Inhalte teilt, zeigt Expertise und erhöht seine Wahrnehmung in digitalen Netzwerken.

Mögliche Inhalte:

  • kurze Insights aus dem Arbeitsalltag

  • Branchen-News

  • Lessons Learned

  • Erfolgsgeschichten oder Projektbeispiele

  • Empfehlungen für Tools, Bücher oder Weiterbildungen

Auch Likes, Kommentare und Reposts sind Teil eines aktiven Netzwerkverhaltens und stärken die eigene Positionierung.

 

7. Routine schaffen: Networking als festen Bestandteil des Alltags

Damit Networking im Homeoffice langfristig funktioniert, lohnt sich eine feste Routine.

Beispiel:

  • 10 Minuten pro Tag für Nachrichten oder Kommentare

  • Teilnahme an 1–2 Online-Events pro Monat

  • Austausch mit neuen Kontakten im Zwei-Wochen-Rhythmus

  • einmal im Quartal ein Community- oder Gruppen-Check-in

So wird Networking nicht zur Zusatzaufgabe, sondern zum natürlichen Bestandteil der beruflichen Weiterentwicklung.

 

Fazit: Erfolgreiches Networking ist auch remote möglich – mit Struktur und Initiative

Homeoffice bedeutet nicht, dass berufliche Kontakte automatisch weniger werden müssen. Im Gegenteil: Digitale Formate bieten vielfältige Chancen für Austausch, Sichtbarkeit und neue berufliche Perspektiven.

Mit klaren Strategien, aktiver Teilnahme und regelmäßiger Pflege der Kontakte gelingt Networking auch remote – authentisch, nachhaltig und wirkungsvoll.

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